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„Wir haben nach dem missglückten Reifenpoker im
Qualifying eine Aufholjagd versprochen und die
haben wir abgeliefert. Kompliment an alle drei
Fahrerpaarungen, die bei den schwierigen
Bedingungen stark gefahren sind“, lobte Teamchef
Christian Abt sein Cockpit-Sextett. „Was Fabian
Hamprecht und Christer Jöns gezeigt haben, war
geradezu sensationell. Ein Lob auch an die
Männer in der Box, die den beiden ein perfektes
Auto hingestellt haben.“
Den Grundstein für den Erfolg der Startnummer 8
legte Startfahrer Fabian Hamprecht. Der 21 Jahre
alte Wahlschweizer wurde zwar von drei
Safety-Car-Phasen eingebremst, arbeitete sich
dennoch vom 18 bis auf den achten Platz nach
vorn, bevor er das Auto an Christer Jöns
übergab. Dieser profitierte zunächst davon, dass
einer der Vorderleute eine Durchfahrtsstrafe
antreten musste. Zwei weitere Kontrahenten rang
er hingegen in spektakulärer Art und Weise
nieder, darunter im Kampf um Platz fünf die
Corvette der Tabellenzweiten. Teilweise driftete
der weiße Bentley in Rallye-Manier über den
rutschigen Asphalt und setzte seinen Vordermann
massiv unter Druck. „Das war ein tolles Duell
und ich kann mir vorstellen, dass die Zuschauer
ihre Freude daran hatten. Obwohl wir beide am
Limit waren, ging es absolut fair zu, wir haben
uns kein Mal berührt“, berichtete Jöns, der
zusammen mit Mitstreiter Hamprecht als Belohnung
für die starke Leistung auch noch die Pokale für
Platz drei in der Junior-Wertung in Empfang
nehmen durfte.
Die beiden anderen Bentley machten ebenfalls
viele Plätze gut. Für Jordan Pepper und Daniel
Abt ging es vom 21. bis auf den 14. Platz nach
vorn. Andreas Weishaupt und Marco Holzer
verbesserten sich vom 23. auf den 15. Rang, der
gleichbedeutend mit dem dritten Platz in der
Trophy-Wertung für Amateurpilot Weishaupt ist. |