|
|
„Einmaliges Ambiente, Oldschool-Kurs, Mutkurven,
lange Tradition, nichts für Angsthasen“ – jeder
Rennfahrer gerät ins Schwärmen, wenn er von
Zandvoort spricht. Mit ihrer Lage direkt an der
holländischen Nordseeküste und ihrer
einzigartigen Charakteristik zählt die Strecke
zu den Höhepunkten der Saison. Entsprechend groß
sind die Erwartungen des Allgäuer Bentley Team
ABT, wenn es jetzt zum vorletzten Rennwochenende
der Saison geht.
„Mit seinen sehr schnellen Kurven sollte
Zandvoort unserem Auto deutlich besser liegen
als zuletzt der Nürburgring mit seinen engen
Passagen“, sagt Teamchef Christian Abt. Bereits
bei sechs Rennen haben seine Fahrerteams in
dieser Saison gepunktet, standen am Red Bull
Ring gleich zweimal auf dem Podium. „Das ist
auch in Zandvoort und beim Finale in Hockenheim
unser erklärtes Ziel. Team und Fahrer lernen das
Auto immer besser kennen und schießen sich
schneller auf die jeweilige Strecke ein“, sagt
Abt. „Außerdem ist Zandvoort eine echte
Fahrerstrecke, auf der wir mit unserem starken
Kader auf jeden Fall vorn dabei sein wollen und
können.“
Auch in Zandvoort teilen sich Daniel Abt und
Jordan Pepper die postgelbe Startnummer 7,
Christer Jöns und Fabian Hamprecht die Nummer 8
sowie Andreas Weishaupt und Marco Holzer die
Startnummer 9. Nach einem zweiten Platz und
einem knapp verpassten Podium ist Abt
punktbester Bentley-Pilot im Feld. „Ich war
zuletzt vor fünf Jahren mit der Formel 3 in
Zandvoort unterwegs und freue mich riesig, jetzt
mit dem Bentley wieder zurückzukommen“, sagt der
23 Jahre alte Deutsche. „Besonders der mittlere
Abschnitt mit den schnellen Kurven und Kuppen
ist eine echte Herausforderung und wird bestimmt
eine Menge Spaß machen.“
Der 4,307 Kilometer lange Kurs liegt etwa 45
Minuten westlich von Amsterdam an der Nordsee.
Zandvoort ist bei den Zuschauern aber nicht nur
wegen des Urlaubsflairs und der vielen
Strandlokale beliebt, sondern auch, weil die
Dünen als Natur-Tribünen dienen und einen tollen
Blick über die Strecke ermöglichen. Des einen
Freud, des anderen Leid: Oft starker Wind treibt
den Sand auf den Asphalt und kann die
Streckenbedingungen und Grip-Verhältnisse
innerhalb weniger Minuten verändern.
Wie immer trägt das GT Masters auch in Zandvoort
an beiden Tagen jeweils ein Qualifying am Morgen
und ein Rennen aus. Start ist Samstag um 13:15
Uhr und Sonntag um 13:08 Uhr. SPORT1 überträgt
jeweils live von der Nordseeküste. Wer unterwegs
ist: Auf der Website www.adac-gt-masters ist
sowohl der Livestream als auch ein Livetiming
aller Sessions erreichbar.
Infos ADAC GT Masters Zandvoort >>> |