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Der Knoten ist geplatzt: Mit zwei zweiten
Plätzen auf dem Red Bull Ring hat das Bentley
Team ABT zuletzt stark aufgetrumpft. Kein
Glückstreffer, sondern das Ergebnis harter
Arbeit in der Sommerpause: Bei Testfahrten
hatten sich Fahrer, Ingenieure und Team intensiv
auf den Start in die zweite Saisonhälfte
vorbereitet und unter anderem auch die
Fahrerpaarungen in den drei Bentley Continental
GT3 neu zusammengesetzt. „Der Einsatz hat sich
ausgezahlt: Wir haben am Auto und im Team viele
Details optimiert und unsere Fahrerteams
harmonieren jetzt noch besser“, sagt Christian
Abt.
Sich auf Lorbeeren auszuruhen war allerdings
noch nie die Sache des GT-Masters-Champions von
2009 und heutigen Teamchefs. „Die ersten Plätze
auf dem Podium in Österreich waren nur ein
kleiner Etappensieg. Jetzt gilt es, die Leistung
zu bestätigen, damit wir uns mit Bentley
konstant in der Spitzengruppe etablieren“, sagt
Abt, der seine Ziele dafür nicht neu definieren
muss: „Unser Anspruch ist es, an jedem einzelnen
Wochenende um Pokale zu kämpfen – je größer,
desto besser.“
Die Fahrerteams sollen für die verbleibenden
drei Wochenenden – nach dem Nürburgring folgen
noch Rennen in Zandvoort und das große Finale in
Hockenheim – unverändert bleiben: Daniel Abt und
Jordan Pepper teilen sich die postgelbe
Startnummer 7, Christer Jöns und Fabian
Hamprecht die Nummer 8 sowie Andreas Weishaupt
und Marco Holzer die Startnummer 9. „Ich bin
gespannt auf den Nürburgring und hoffe, dass wir
unseren Aufwärtstrend dort fortsetzen“, sagt
Daniel Abt, der am Red Bull Ring seinen ersten
Podiumsplatz im GT-Sport feierte. „Mein
Teamkollege Jordan war in Österreich sehr stark,
ich habe mich auch absolut wohl im Auto gefühlt
– so kann und soll es auf jeden Fall
weitergehen.“
An die Eifel hat Bentley gute Erinnerungen: Im
Mai beendeten die Briten zusammen mit dem
Bentley Team ABT das 24-Stunden-Rennen auf der
Nordschleife als beste ausländische Marke auf
dem siebten Platz. Das ADAC GT Masters nutzt die
3,629 Kilometer lange Sprintstrecke für die
beiden einstündigen Rennen mit dem
obligatorischen Fahrerwechsel zur Halbzeit. „Das
Podium in Österreich war der perfekte Start in
die zweite Saisonhälfte“, sagt Christer Jöns.
„Wir haben unsere Hausaufgaben vor dem
Nürburgring gemacht und werden auch dort wieder
voll angreifen.“
Die Rennen starten am Samstag und Sonntag
jeweils um 13:15 Uhr. SPORT1 überträgt an beiden
Tagen live vom Nürburgring. |