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Daniel Abt war vom dritten Platz aus ins Rennen
gegangen und behauptete diesen bis zur Phase der
Boxenstopps, bevor er das Auto zur Rennhalbzeit
an seinen Partner Jordan Pepper übergab. Auch
der Südafrikaner hielt sich schadlos, ließ auch
bei zwei Restarts nach Safety-Car-Einsätzen
keinen Gegner mehr vorbei und erreichte
schließlich nach einer Stunde Renndistanz als
Dritter das Ziel. Das Ergebnis des
Youngster-Duos ist gleichbedeutend mit dem
zweiten Platz in der Juniorwertung der „Liga der
Supersportwagen“.
„Ich habe noch versucht, meinen Vordermann zu
attackieren“, berichtete Pepper, „aber im
Windschatten stiegen die Fahrzeugtemperaturen an
und ich musste immer wieder abreißen lassen.
Dennoch: Platz drei ist ein tolles Ergebnis und
der verdiente Lohn für unsere Mechaniker, die
mit Volldampf gearbeitet haben, um den Bentley
nach den gestrigen Problemen wieder fit zu
machen.“ Teamkollege Daniel Abt ergänzte: „Ich
bin happy. Nach drei Podestplätzen in der
zweiten Saisonhälfte der Formel E hat es nun
endlich auch im ADAC GT Masters mit dem Sprung
aufs Podest geklappt. Das Rennen war bei der
Hitze extrem anstrengend, umso wichtiger war es,
ein gut vorbereitetes Auto zu haben. Und das
hatten wir. Danke dafür an das Team und
Bentley.“
Christer Jöns und Fabian Hamprecht lagen im
weißen Continental GT3 zeitweise auf Platz fünf.
Im Rennverlauf kämpften die Vortagszweiten aber
mit nachlassenden Bremsen und mussten sich am
Ende mit einem Meisterschaftspunkt für Rang zehn
zufriedengeben.
Pech hatten Marco Holzer und Andreas Weishaupt
im dritten Continental GT3 des Bentley Team ABT.
Kurz nach dem Fahrerwechsel geriet Weishaupt auf
der Strecke in eine Rangelei mit zwei weiteren
Fahrzeugen und musste nach einem Treffer
aufgeben.
„Das war ein tolles Wochenende mit den Plätzen
zwei und drei in der Gesamtwertung und einem
Sieg und Platz zwei bei den Junioren“,
resümierte Teamchef Christian Abt. „Der Erfolg
ist der Lohn für die viele harte Arbeit und
zeigt, dass die Umbesetzungen vor diesem
Wochenende gefruchtet haben. Wie erwartet,
passen die Paarungen nun mit ihrem Fahrstil
besser zueinander. Auch das hat zu unserem guten
Abschneiden beigetragen. Wir werden nicht
aufhören, konzentriert zu arbeiten, um weitere
Podestergebnisse folgen zu lassen.“
ABT Marketingchef Harry Unflath freute sich
ebenfalls über den zweiten Platz des postgelben
Continental GT3: „Mit 19 und 23 Jahren bilden
Jordan und Daniel die drittjüngste Fahrerpaarung
im Feld. Und sie haben es einigen deutlich
erfahreneren Kontrahenten gezeigt. Chapeau, wie
cool sie das Rennen gemeistert haben. Aber auch
die Leistungen der anderen Piloten unserer
Mannschaft lassen mich mit Vorfreude auf den nun
beginnenden Saisonendspurt blicken.“
Rolf Frech, Vorstand Technische Entwicklung bei
Bentley Motors, schloss sich den Gratulationen
an: „Ich habe am Red Bull Ring ein ganz starkes
Wochenende des Bentley Team ABT vor Ort
verfolgt. Man hat gesehen, dass der Continental
GT3 in einer der am härtesten umkämpften
GT3-Serien der Welt zu den Top-Fahrzeugen zählt.
Christian Abt und seine Mannschaft haben in der
Sommerpause an den richtigen Stellschrauben
gedreht, das hat sich ausgezahlt.“
Schon in zwei Wochen (5.–7. August) geht es im
ADAC GT Masters mit dem Renn-Doppelpack auf dem
GP-Kurs des Nürburgrings weiter. An die Eifel
hat Bentley gute Erinnerungen: Im Mai beendeten
die Briten zusammen mit dem Bentley Team ABT das
legendäre 24-Stunden-Rennen auf der Nordschleife
auf einem starken siebten Platz und waren damit
beste ausländische Marke bei dem wohl härtesten
Autorennen der Welt. |