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Die „Grüne Hölle“ machte ihrem Namen einmal mehr
alle Ehre. Kurioser Höhepunkt der 44. Auflage
des Langstreckenklassikers: ein Hagelschauer,
der die Strecke am Samstagnachmittag in eine
unpassierbare Rodelbahn verwandelte und für eine
dreistündige Rennunterbrechung sorgte. Teilweise
starker Regen und dichter Nebel würzten
zusätzlich nach. „Das war sicherlich eines der
anspruchsvollsten 24-Stunden-Rennen, das die
Eifel bisher gesehen hat. Umso wertvoller ist
unser Erfolg“, bilanzierte Teamchef Christian
Abt. „Danke an unsere sieben Fahrer, die bei
diesen schwierigen Bedingungen immer einen
kühlen Kopf bewahrt haben. Danke an die
Boxenmannschaft, die in den letzten Tagen und
Wochen Übermenschliches geleistet hat. Und danke
an Bentley für das Vertrauen, das man in uns
gesetzt hat, und für die Unterstützung, ohne die
all das nicht möglich wäre.“
Mit dem Sprung seiner beiden Continental GT3 in
das Top-30-Qualifying legte das Bentley Team ABT
den Grundstein für den Erfolg. Die beiden
imposanten Coupés behaupteten sich nach dem
Rennstart in der stark besetzten Spitzengruppe
und überstanden auch das am Samstagnachmittag
über die Eifel hereinbrechende Unwetter
unbeschadet. Im Rennverlauf arbeiteten sich die
beiden Bentley vor der eindrucksvollen Kulisse
von 185.000 Zuschauern (am Wochenende)
sukzessive nach vorn. Kurz vor Mitternacht dann
der Rückschlag für den weißen Continental GT3
mit der Startnummer 37: Auf dem rutschigen
Asphalt verlor Steven Kane die Kontrolle über
das Fahrzeug und touchierte die
Streckenbegrenzung. Die nötige Reparatur dauerte
45 Minuten und warf das Fahrerquartett auf den
101. Platz zurück. Dass Steven Kane, Marco
Holzer, Christer Jöns und der auf beiden Autos
genannte Christopher Brück am Ende noch als
starke 17. gewertet wurden, war ein weiterer
Beweis für die Leistungsfähigkeit des in England
entwickelten und gebauten Bentley Continental
GT3.
Während viele Konkurrenten bei den
herausfordernden Bedingungen ins Straucheln
gerieten, absolvierte der postgelbe Continental
GT3 vom Bentley Team ABT problemlos Runde für
Runde und kam nur zum Tanken, Reifen- und
Fahrerwechsel an die Box. In der letzten Stunde
schob sich das Quartett mit Christopher Brück,
Christian Menzel, Guy Smith und Fabian Hamprecht
noch am schnellsten Audi vorbei und belegte den
siebten Platz. Es ist das bislang beste Ergebnis
eines Continental GT3 bei einem
24-Stunden-Rennen. Außerdem war Bentley bei
seinem erst zweiten Eifel-Marathon der
drittbeste Hersteller am „Ring“ hinter Mercedes
und BMW.
Bentley Vorstandchef Wolfgang Dürheimer, der das
Rennen vom Start bis ins Ziel zusammen mit
Technik-Vorstand Rolf Frech vor Ort verfolgte,
freute sich zusammen mit dem Bentley Team ABT
über den Erfolg: „Wir sind sehr stolz, dass es
uns durch eine starke Teamleistung gelungen ist,
den Bentley mit der Startnummer 38 auf Position
7 in einem extrem starken Wettbewerbsumfeld ins
Ziel zu bringen. Auch unser Schwesterauto kam
mit P17 unter die Top 20. Bentley hat damit bei
seinem zweiten Einsatz beim 24h-Rennen am
Nürburgring die hohe Performance und die
Zuverlässigkeit des Continental GT3 erneut unter
Beweis gestellt. Die Nordschleife erfordert viel
Erfahrung um gewinnen zu können, insbesondere
bei den Witterungsverhältnissen, die wir diesmal
vorgefunden haben. Wir werden 2017 noch stärker
zurückkommen.“ |