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Allein drei Dutzend Fahrzeuge gehören in diesem
Jahr zum Kreis der Sieganwärter – es sind
größtenteils GT3-Boliden wie der Bentley. Sie
bilden beim 24-Stunden-Rennen die Klasse SP9.
„Die Leistungsdichte an der Spitze ist einmal
mehr enorm, der Veranstalter spricht sogar vom
hochkarätigsten Starterfeld der Geschichte“,
sagt Christian Abt, Teamchef des Bentley Team
ABT. „Wenn man die Zeiten sieht, die bei den
vorangegangenen VLN-Läufen gefahren worden sind,
gehe ich fest davon aus, dass es auch in diesem
Jahr zu einem Sprintrennen über 24 Stunden
kommen wird. Unsere Stärken in diesem
Kräftemessen sind die Standfestigkeit des
Bentley Continental GT3, die das Auto bei den
Vorbereitungsrennen unter Beweis gestellt hat,
und seine gute Fahrbarkeit. Außerdem haben wir
ein starkes Fahreraufgebot mit viel
Nordschleifen- und Langstrecken-Kompetenz.“
Brian Gush, Motorsportdirektor von Bentley, weiß
ebenfalls, dass man die 1927 eingeweihte
Traditionsstrecke nicht unterschätzen darf: „Die
Nürburgring-Nordschleife gilt als härteste
Rennstrecke der Welt. Daher testen wir dort auch
alle unsere Serienautos, bevor sie auf den Markt
kommen. Der neue Bentley Bentayga beispielsweise
fuhr 400 Nordschleifen-Runden. Wenn man das
unberechenbare Wetter, die Dunkelheit, die
atemberaubenden Geschwindigkeiten und den
Verkehr von über 150 Autos zu den
Herausforderungen des Streckenlayouts addiert,
dann weiß man, warum dieses Rennen das
schwierigste der Welt ist. Und genau das spornt
Bentley an, hier um einen Erfolg mitzukämpfen.
Wir haben gute Autos, ein starkes Fahreraufgebot
und ein kompetentes Team im Rücken – aber gerade
bei diesem Rennen braucht man auch die nötige
Portion Glück. Wir werden auf jeden Fall von der
ersten Minute an angreifen.“
Den weiß-grünen Continental GT3 des Bentley Team
ABT mit der Startnummer 37 werden Christer Jöns
(D, 28), Steven Kane (GB, 35), Marco Holzer (D,
27) und Christopher Brück (D, 31) über die
25,378 Kilometer lange Berg-und-Tal-Bahn
scheuchen.
Die Startnummer 38 pilotieren Christopher Brück,
der in beiden Autos zum Einsatz kommt, Christian
Menzel (D, 44), der bereits 1999 zur ABT
Nordschleifen-Familie gehörte, Le-Mans-Sieger
Guy Smith (GB, 31) und Youngster Fabian
Hamprecht (D, 20). Das Auto ist im markanten
Gelb des neuen Teampartners Deutsche Post
foliert und damit für die Fans ein gut
erkennbarer Blickfang.
„Ein Top-5-Ergebnis bei diesem stark besetzten
Motorsport-Highlight wäre sicherlich ein toller
Erfolg“, so „Doppel-Fahrer“ Christopher Brück.
„Um das zu schaffen, dürfen wir uns allerdings
nicht den geringsten Fehler leisten, müssen
konstant schnell unterwegs sein und das
Rennglück auf unserer Seite wissen. Denn wir
haben bei den Nordschleifen-Rennen in diesem
Jahr gesehen, wie stark die Konkurrenz aus dem
Hause BMW, Audi, Porsche und Mercedes ist“, so
der Kölner weiter.
Auch Guy Smith, neben Steven Kane einer von zwei
Werksfahrern im 24-Stunden-Aufgebot des Bentley
Team ABT, weiß, dass die Aufgabe keine leichte
ist: „Bentley startet erst das zweite Mal auf
der Nordschleife, der Hausstrecke vieler
deutscher Hersteller. Es wird sicher nicht
einfach für uns. Aber unser Auto ist sehr
zuverlässig und wird die Schläge gut wegstecken,
die die Nordschleife während der 24 Stunden
austeilen wird. Wenn wir unseren Stiefel
runterfahren können, sollte ein gutes Ergebnis
möglich sein.“
Das Rennwochenende, bei dem mehr als 200.000
Zuschauer erwartet werden, beginnt für das
Bentley Team ABT am Mittwoch, den 25. Mai, mit
der Teilnahme am Rennwagen-Korso beim Adenauer
Racing Day. Am Donnerstag (26. Mai) folgen das
Freie Training (ab 15:45 Uhr) und das
Nacht-Qualifying (ab 20 Uhr). Nach dem zweiten
Qualifying am Freitagmorgen (27. Mai, ab 9:30
Uhr) stehen die Fahrzeuge fest, die den Sprung
in das Top-30-Qualifying geschafft haben. Dank
einer starken Leistung von Christer Jöns beim
VLN-Saisonauftakt ist der ABT Bentley #37 schon
jetzt für die Startplatzvergabe der besten 30
qualifiziert.
Am Samstag (28. Mai) bricht das imposante
Teilnehmerfeld um 15:10 Uhr zu einer
Einführungsrunde auf, der Rennstart erfolgt um
15:30 Uhr. 24 Stunden später steht dann der
Sieger der 44. Auflage des
Langstreckenklassikers fest.
Den Kampf der beiden Continental GT des Bentley
Team ABT gegen die starke Konkurrenz können
Rennsport-Fans dank einer Live-Berichterstattung
in Rekordlänge umfassend verfolgen. RTL Nitro
berichtet durchgehend von Samstag 15:00 Uhr bis
Sonntag 16:50 Uhr aus der „Grünen Hölle“. RTL
schaltet sich zudem vom Formel-1-Rennen aus
Monaco in die Startphase und in den Zieleinlauf
des 24-Stunden-Rennens ein.
Darüber hinaus ist über YouTube während aller
Trainingssitzungen und des Rennens ein
Onboard-Livestream der Startnummer 37 über
folgenden Link abrufbar:
http://bit.ly/25b8SDs |