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An nicht weniger als sechs
ADAC-GT-Masters-Siegen auf dem Sachsenring war
der Name ABT in den vergangenen sieben Jahren
beteiligt. Auch der Bentley Continental GT3 hat
auf dem 3.645 Meter langen Traditionskurs schon
den Sprung auf das Podest geschafft. „Der Lauf
auf dem Sachsenring gehört sicher zu den
Höhepunkten im Kalender des ADAC GT Masters“,
freut sich Teamchef Christian Abt auf das
kommende Wochenende. Die Strecke gilt wegen
ihrer Höhenunterschiede (maximales Gefälle: 12,8
Prozent; maximale Steigung: 10 Prozent) als
„kleine Nordschleife“. Abt: „Das flüssig zu
fahrende Layout mit vielen schnellen und ein
paar langsamen Kurven dürfte dem Bentley besser
liegen als Oschersleben. Dort haben wir viele
nützliche Erfahrungen mit dem Auto gemacht, die
bei der Vorbereitung auf den Sachsenring sehr
wertvoll waren. Man hat beim Auftakt in
Oschersleben auch gesehen, dass die Trauben im
GT Masters in diesem Jahr sehr hoch hängen,
daher gehe ich davon aus, dass sich die Fans am
Sachsenring auf einen heißen PS-Tanz in den Mai
freuen können.“
Zwei je einstündige Trainingssitzungen plus 30
zusätzliche Minuten für alle Trophy-Piloten
stehen den Teams am Freitag für den letzten
Feinschliff an den Autos zur Verfügung. Dann
muss alles passen, denn am Samstag und Sonntag
geht es Schlag auf Schlag: vormittags
Qualifying, mittags Rennen. Die wie gewohnt
einstündigen Saisonläufe drei und vier überträgt
SPORT1 ab 13 Uhr live.
Fabian Hamprecht gehörte zum Fahrerduo, das 2015
den Bentley auf dem Sachsenring aufs Podest
fuhr. Nach dem Wechsel zu ABT will er dort am
liebsten erneut mit Sekt duschen. „Ich mag die
Strecke, dem Continental GT3 liegt sie
offensichtlich auch. In Oschersleben habe ich
schon Führungsluft geschnuppert. Jetzt gilt es,
möglichst auch im Ziel in der Spitzengruppe zu
sein. Wir haben beim Auftakt gemerkt, woran wir
arbeiten müssen und das haben wir getan. Daher
fahre ich mit viel Optimismus nach Sachsen“,
sagt der 20 Jahre alte Wahlschweizer, der sich
die Startnummer 8 mit dem britischen
Le-Mans-Sieger Guy Smith teilt. Als einziger
Fahrer im ABT Sextett kennt der Routinier die
Strecke nicht, brennt nach den Schwärmereien
seiner Kollegen aber darauf, dort zu fahren.
Beste Erinnerungen an den Sachsenring hat auch
Daniel Abt, der Teamkollege von Christer Jöns im
Bentley Continental GT3 mit der Startnummer 7.
Abt sicherte sich dort 2009 mit einem Sieg den
Titel im ADAC Formel Masters – sein erster
großer Triumph im Automobilrennsport. Am Steuer
eines GT-Autos hat er auf dem Sachsenring aber
noch kein Rennen bestritten.
Im Bentley Continental GT3 mit der Startnummer 9
kämpft Titelverteidiger Andreas Weishaupt um
vordere Plätze in der Trophy-Wertung für
Amateurpiloten. Beim Auftakt hat er in beiden
Rennen in seiner Klasse gepunktet und Platz zwei
in der Tabelle eingenommen. Tatkräftig
unterstützt wird er bei der Mission
Titelverteidigung vom 19 Jahre alten
Südafrikaner Jordan Pepper. Der ehemalige
Scirocco-Cup-Champion bewies in Oschersleben,
dass er mit seinem neuen Einsatzfahrzeug aus
England schon sehr gut zurechtkommt, als er im
ersten Rennen eine Aufholjagd vom Ende des
Feldes startete und 13 Plätze gutmachte.
Wie schon in Oschersleben erwartet das Bentley
Team ABT auch am Sachsenring zahlreichreiche
Gäste als Unterstützung vor Ort. Die Kunden und
Partner des Kemptener Rennstalls und der
britischen Luxusmarke können nicht nur live
mitfiebern, sie bekommen durch Boxenführungen
auch exklusive Einblicke hinter die Kulissen.
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