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„Der starke Auftritt von Fabian (Hamprecht) am
Samstag hat gezeigt, dass wir das Potenzial
haben, um Spitzenplätze zu kämpfen. Das nehmen
wir auf der Habenseite mit nach Hause“, sagte
Teamchef Christian Abt. „Aber es ist auch klar:
Wir sind mit dem für uns noch neuen Continental
GT3 nicht dort, wo wir hinwollen. Wir werden die
hier gesammelten Erfahrungen nutzen, in den
beiden Wochen bis zum nächsten Einsatz auf dem
Sachsenring an den richtigen Stellschrauben zu
drehen.“
Die über 20.000 Zuschauer am Wochenende – unter
ihnen Bentley-Entwicklungsvorstand Rolf Frech
und Motorsportdirektor Brian Gush – sahen
turbulente Action mit 32 Supersportwagen. Am
Samstag im Fokus der Fans: Fabian Hamprecht. Der
20-Jährige hatte sich in der ersten Kurve mit
seinem Continental GT3 von Startplatz vier
kommend an die Spitze des Feldes gesetzt, die er
bis zur Rennmitte behauptete. Doch zwei Strafen
warfen ihn und seinen Partner Guy Smith
schließlich bis auf Platz 21 zurück. Auch für
die anderen beiden Bentley-Paarungen reichte es
nicht für den Sprung unter die besten zehn.
Christer Jöns/Daniel Abt belegten Platz 14,
Andreas Weishaupt/Jordan Pepper wurden direkt
dahinter abgewinkt.
Das Rennen am Sonntag musste nach einem Unfall
in der ersten Kurve neu gestartet werden. Zwei
weitere Restarts nach Safety-Car-Einsätzen im
weiteren Verlauf machten es den Piloten nicht
einfacher, ihren Rhythmus zu finden. Einen
Safety-Car-Einsatz löste Fabian Hamprecht ohne
Verschulden aus, als er sechs Minuten vor
Rennende hart von seinem Hintermann getroffen
wurde und so im Kies strandete. Auch Christer
Jöns/Daniel Abt erreichten die Zielflagge nicht.
Nach einer Kollision im Startgetümmel leckte der
Kühler des Bentley. Eine Runde vor Schluss
musste das Auto schließlich abgestellt werden.
Bestes Bentley-Duo am Sonntag waren so Jordan
Pepper/Andreas Weishaupt. Der Südafrikaner
Pepper hatte sich zur Halbzeit bis auf Platz
sieben vorgearbeitet, aber beim Fahrerwechsel
verlor der Bentley mit der Startnummer 9
wichtige Sekunden in der Box.
Motorsport-Quereinsteiger Andreas Weishaupt
wurde nach fehlerfreier Fahrt schließlich auf
Platz 19 abgewinkt. Damit sammelte er wie
bereits am Samstag wichtige Punkte in der
Trophy-Wertung, in der er Titelverteidiger ist.
Höhepunkte des ADAC-GT-Masters-Saisonauftaktes
sendet SPORT1 am Samstag, den 23. April um 15
Uhr. Die nächsten beiden Rennen des ADAC GT
Masters werden am 30. April und 1.Mai auf dem
Sachsenring ausgetragen. SPORT1 überträgt wie
gewohnt live ab 13 Uhr.
Ergebnisse ADAC GT Masters Oschersleben >>> |